Motivation / Hintergrundinfos

LEGO MINDSTORMS Projekt Goldauerstrasse

Allgemein
Ich lernte LEGO MINDSTORMS durch einen Weiterbildungstag im Jahr 2008 kennen. Es ging dabei um die Frage, wie Jugendliche mit Asperger-Syndrom in den Berufsprozess integriert werden können.

Der Referent beschrieb den Einsatz von LEGO MINDSTORMS für seine Institution. Mich faszinierte die Verbindung von Computer, Sensorik und Mechanik, welche LEGO Mindstorms ermöglichen sofort. Mit LEGO MINDSTORMS ist es möglich, eine Maschine für eine bestimmte Aufgabe zu konstruieren und diese anschliessend zu programmieren. Jugendliche erhalten so auch einen interessanten Ersteinblick in die Berufswelt. Denken wir nur an den Automatiker, Konstrukteur, Mechatroniker, Elektroinstallateur, Elektroniker, uvm.

Lego Mindstorms ist ein ganzheitliches Lernkonzept und zeichnet sich aus durch:

  • differenzierte handlungsorientierte Aktivitäten
  • Ein modulares Unterrichtsmedium: flexibel einsetzbar, um unterrichtliche Bedürfnisse abzudecken. Alle Arbeitsmaterialien sind leicht zugänglich und haben Lehrplanrelevanz.
  • Programmieranleitungen: 39 Aufgaben mit Schritt-für-Schritt-Bauanleitungen, das integrierte „Robot Educator“-Lernprogramm und digitale Arbeitsmaterialien ermöglichen unabhängiges und interaktives Lernen.
  • Einfache Handhabung mit wiederaufladbaren Akkus und Sortierlösungen
  • Modernste Technologie
  • Ideal für Arbeitsgemeinschaften und Roboterwettbewerbe

Im Jahr 2010 fing ich an, die von der Industrie anerkannte Programmiersprache C (genauer RobotC) zu lernen. Dadurch konnte ich meinen Maschinen eine grössere Funktionsvielfalt geben. RobotC wäre für normalbegabte Jugendliche eine Überforderung, da die gesamte Dokumentation in Englisch vorhanden ist.
In Ausnahmefälle könnte diese Option durchaus wertvoll sein, wenn ein Jugendlicher ein grosses Flair für Programmiertechniken aufweist und sehr gute Englischkenntnisse mitbringt.

So setze ich derzeit in meinem Unterricht auf die Standardsoftware Mindstorms NXT in der Version 2.0. Diese basiert auf Labview. Diese Software ermöglicht sehr effektives Lernen aufgrund seiner intuitiven, ikonischen Programmierumgebung. Durch Bauen und Programmieren von verschiedenen Robotern oder Maschinen erwerben die Schüler Schritt für Schritt neue Kenntnisse, setzen diese sogleich wieder in der Praxis um und werden somit ständig herausgefordert eigene neue Ideen umzusetzen.

Zur Verfügung stehen mir für meine sieben Jugendlichen drei Lego MINDSTORMS Set in der Version 2.0. In den nächsten Wochen werden wir versuchen, verschiedene Maschinen zu bauen und zu programmieren. Die Lektionen werden jeweils dokumentiert und von einem Jugendlichen beschrieben. Auf dieser Webseite können unsere Resultate und Erfahrungen gesehen werden.

Einige Internetlinks zu LEGO MINDSTORMS

http://www.nxtprograms.com (Beispiele von Maschinen)

http://www.legoengineering.com/ (Offizielle Seite der Lego Education Division)

http://www.tik.ee.ethz.ch/tik/education/lectures/PPS/mindstorms/ (Seite der Lego-Seite der ETH-Zürich)

http://mindstorms.lego.com/eng/Ontario_dest/default.aspx (Offizielle Mindstorm Seite)

http://www.onurb.net/blog/2008/12/20/lego-mindstorms-erste-versuche/ (Mein erster Versuch…)

master (Bruno Enz), Januar 2012

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