Abalone

Hallo zusammen!

Heute werde ich über eines meiner Lieblingsspiele schreiben.

Abalone ist ein Strategiespiel für zwei Spieler. Das Spiel wurde ursprünglich 1987 von zwei französischen Spielautoren entwickelt. 1988 gewann das Spiel den Concours international de Crèateurs de jeux. Dies ist der wichtigste Preis für Spiele, welcher in Frankreich vergeben wird.

Ich mag Abalone sehr, da es mir hilft, die Übersicht zu trainieren. Bei Abalone hat jeder Spieler 14 Spielkugeln. Zu Spielbeginn werden die Spielkugeln wie unten platziert:

Ziel des Spiels ist es, die gegnerischen Kugeln aus dem Feld rauszuschieben.

Wie ihr unten sehen könnt, verschiebt Schwarz die gegnerischen Kugeln um 1 Feld (Bild links, dann Bild rechts).

Ihr seht Schwarz hat auf seiner Seite mehr Kugeln als Weiss.

Würde es 3 zu 3 stehen, könnte keiner der beiden die gegnerischen Kugeln verschieben.

Man kann seine Kugeln nur 1 Feld pro Zug verschieben

Man kann maximal 3 von seinen Kugeln in einem Spielzug verschieben.

Gewonnen hat, wer zuerst 6 Kugeln des Gegners rausgeschoben hat.


Abalone kann man in jedem guten Spielwarengeschäft kaufen. Ein Spielbrett mit den Massen 33,4 x 5,6 x 29 cm kostet etwa 60 Franken. Wer das Spiel mal gerne ausprobieren möchte, kann dies auch online machen. Auf dieser Seite kann man es spielen. Eine Anleitung hat es auch.

Schach: Theorie ≠ Praxis

Hallo Leute und Schach-Fans

Ihr hoffe, ihr habt begonnen, Schach zu spielen, bzw. zu lernen. Ihr hab aber keinen Gegner?
Kein Problem! Hier ist die Lösung! Ich empfehle euch, einen Schachcomputer, besser gesagt, ein Schachprogramm für den Computer zu nutzen.

Es gibt auf dem Markt ganz verschiedene Produkte. Eines stelle ich euch vor. Das Programm, welches ich selber gerne nutze, heisst: “Fritz und Fertig”. Dieses Programm richtet sich eher an Kinder, es ist aber sehr einfach zu verstehen und trotzdem attraktiv gemacht. Man lernt so sehr rasch und gut.

Dieses Computerprogramm wird für die verschiedensten Betriebssysteme angeboten, also sowohl für Mac, wie auch PC. Sogar eine Version für den Nintendo DS ist erhältlich.

Am Anfang merkt man nicht sofort, dass es ein Lernprogramm ist, sondern eher eine Computerspiel. Zu Beginn des Spiels wird man von König Schwarz herausgefordert.
Um weiter zu kommen, muss man immer wieder ein Mini-Spiel lösen. Man lernt dabei wie die Figuren auf dem Schachbrett zu führen sind, also wie sie ziehen dürfen. Wenn man alle Mini-Spiele gefunden und bestanden hat (und dabei immer wieder etwas neues über die möglichen Schachzüge der Figuren gelernt hat), kommt man in die Muckibude. In der Muckibude trainiert man weiter und lernt die Figuren genauer kennen. Darunter sind einige Strategien wie man den Gegner Schachmatt setzen kann. Für jedes Training, welches man bestanden hat, kriegt man als Belohnung einen Pokal.
Wenn man genügend Trainings bestanden hat, kommt man einen Raum (ein Level) weiter.
Am Schluss bekommt man die Gelegenheit, sich gegen König Schwarz zu bewähren. Anschliessend gibt es noch weitere Möglichkeiten, um ein ganzes Schach zu spielen.

Im Gegensatz zu einem Schach-Computer ist dies ein Programm, bei dem man spielerisch Schach spielen lernt. Es mach auch mehr Spass, weil die Erfolgsquote höher ist, als bei einem Schachcomputer. Diese sind oft zu  schwer eingestellt. Deshalb ist Fritz und Fertig besonders für Anfänger geeignet.

Mehr Infos bei http://www.terzio.de/produkte/reihen.asp?IDSeries=549

Schach: Simultan-Schach

Hallo liebe Schachfreunde heute berichte ich euch etwas über das Simultan-Spielen.

Simultan-Spielen ist einfach zu verstehen, aber nicht einfach nachzumachen.
Simultan-Spielen ist, wenn man gleichzeitig gegen mehrere Spieler spielt. Meistens spielt man in der gleichen Farbe, da dies einem ansonsten verwirren kann.
Die Gegenspieler haben immer so lange Bedenkzeit bis der Simultan-Spieler wieder bei ihnen ist. Gegen mehr Gegner er spielt, desto länger hat man Zeit!

Die größte Simultanveranstaltung fand am 19. November 1966 statt. 380 Schachmeister spielten gegen jeweils 18 Gegner an 6840 Brettern. Wenn eine Simultanveranstaltung mit begrenzter Bedenkzeit ausgetragen wird, spricht man vom Handicap-Simultan. Der Weltrekord im Simultanschach wird seit Februar 2009 von Kiril Georgiew mit 360 Partien gehalten. Kiril Georgiew spielte 360 Partien gleichzeitig, von denen er 284 gewann, 70 Remis spielte und nur 6 verlor!!

Hier ein Bild damit ihr euch Simultan-Spieler vorstellen könnt!

Ihr seht hier den Mann in dem weissen T-Shirt ganz links oben, dieser spielt gegen alle Gegner hier.
Ein Simultan-Spieler muss also in kurzer Zeit das Spielfeld analysieren und dann auch noch ziehen!

Natürlich spielt er gegen eher schwächere Gegner da, es ansonsten zu schwer für ihn wird.

Schach: Abzug

Hallo liebe Schachfreunde, hier zeige ich euch wieder einen kleinen Trick der im Schach eine grosse Rolle spielt.

Ihr kennt es ja sicher selbst, wenn eine Figur z.B. vor  einem Turm steht, und ihr wollte den Turm bewegen. Dies geht aber nicht. Ihr zieht ja nun die davor stehende Figur weg und könnt mit dem Turm sofort angreifen, also bedrohen.

Bei diesem Trick macht man sich genau dies zu nutze. Also das Wegziehen der vorderen Figur. Meistens kann man so eine gegnerische Figur aufspiessen oder sie dazu zwingen, eine Figur zu opfern.
Der Trick dabei ist, den Gegner in Sicherheit zu wiegen. Der Gegner denkt der Turm ist ja vom z.B. Läufer gesperrt  und macht einen unbedachten Zug und schon habt ihr ihn dort, wo ihr ihn haben wollt. Nun könnt ihr die Figur wegziehen und voilà: Schon steht er zwischen einer Entscheidung mit Verlusten.

Am Anfang sieht es so aus, als würde Weiss gar Niemanden bedrohen.
Wie in diesem Beispiel hier kann ich den Turm auf F5 ziehen. Somit kriegt der Läufer mehr Auslauf. Will heissen, dass er den König bedrohen kann.
Während der Läufer den König bedroht, bedroht der Turm die Dame.
Da der König aber wichtiger ist, muss Schwarz ihn in Sicherheit bringen und die Dame ihrem Schicksal überlassen.

Schreibt einen Kommentar wenn ihr es nicht verstanden habt und was ihr nicht verstanden habt. :-)

Schach: Fesseln und gefesselt werden.

Hallo liebe Schachspieler.

Heute zeige ich euch, wie man Figuren fesselt. Eine Figur fesselt man, indem man sie am Wegziehen hindert.

ACHTUNG: Es ist schwerer, als es aussieht.

Es gibt 3 Arten von Fesselungen

  • “Echte Fesselung”
  • “Fast Echte Fesselung”
  • “Unechte Fesselung”

Hier zeige ich euch eine “Echte Fesselung”.


Ausgangssituation: Der weisse Läufer bedroht Turm und König auf der gleichen Angriffslinie.
Schwarz kann den Turm nicht wegziehen, da ansonsten der König ins Schach käme.
Schwarz kann aber den Turm vorübergehend retten, wenn er mit dem König auf F7 geht.
Dies nennt man eine “Echte Fesselung”, da die gefesselte Figur nicht regelkonform gezogen werden kann.

Hier zeige ich euch eine “Fast Echte Fesselung”

Ausgangssituation: Der schwarze Turm bedroht den weissen Bauern und den König in seiner Angriffslinie.
Weiss kann den Bauern nicht weg ziehen. da der Bauer ja nur geradeaus gehen und schräg schlagen kann.
Das heisst. der Bauer kann sich nur in der Angriffslinie des Turms bewegen.
Dies nennt man eine “fast, echte Fesselung”, da die gefesselte Figur sich nur in der Angriffslinie des Gegner bewegen kann.

Hier eine “Unechte Fesselung”

Ausgangssituation: Der schwarze Turm bedroht, in seiner Angriffslinie, den Springer und die Dame von weiss.
Der weisse Spieler kann zwar den Springer ganz einfach weg ziehen ohne eine Schachregel zu brechen.
Wenn er dies allerdings tut wird die Dame vom Turm geschlagen.
Dies ist eine “Unechte Fesselung”, da sich die gefesselte Figur regelkonform bewegen kann – allerdings gibt es danach Verluste.