Aufsatz vom 5.Mai.2008 von Laurence
Seit mehreren Tagen frage ich mich immer mehr, ob ich mich wirklich so sehr auf die Arbeitswelt freue.
Nicht das ich den Anschiss hätte, aber es wird einiges schwieriger werden und dies wird mir von Tag zu Tag klarer.
Die Angst, etwas neues zu beginnen, ist mehr da, als ich zugeben möchte.
Es gehen mir so viele Fragen durch den Kopf.
Werde ich in der Schule mithalten können? Gefällt meinem Lehrmeister meine Arbeitsweise? Bin ich der Arbeitswelt überhaupt schon gewachsen?
Dass ich von der Schule die Nase voll habe, ist irgendwie ja verständlich.
Doch ich muss zugeben, dass ich sehr froh darüber bin, noch zwei Monate lang auf der Schulbank sitzen zu dürfen und NOCH einwenig zurücklehnen zu können.
Am 15. August 2008 (Freitag) als Detailhandelsfachfrau in einem Schmuckladen fange ich an zu arbeiten.
Mein erster Arbeitstag. Oh je, nur schon der Gedanke daran, überreicht mir Gänsehaut. An dem tag werde ich bestimmt sterben vor Aufregung!
Ich werde auf mich allein gestellt sein, habe keine Lehrer mehr, die mir tausend Mal erklären, wie was geht, habe auch keine Schüler und Schülerinnen, die ich schnell fragen kann, wenn ich nicht ganz so zugehört habe. Man wird selbstständig. Dieser ganze Wechsel wird sicher eine Riesenherausforderung für mich, die mir meiner Meinung nach, aber gut tun wird!
Ich werde auf jeden Fall positiv denken!
Doch bis es soweit ist, geniesse ich erstmals noch meine Mami, die mir Taschengeld gibt, ohne dass ich Arbeiten gehen muss dafür und die Schule, in der man nicht nur auf sich alleine gestellt ist ☺
Liebe Grüsse
Laurence (alias Dr. Lorbar)






